FC Victoria Bammental 1910 e.V.
gegründet im Jahr 1910, wird repräsentiert von:
Uwe Ulzenheimer |
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Ihnen zur Seite stehen eine Reihe weiterer Vorstandsmitglieder, die mit dem Spielausschuss, der Pressewartin, Mitgliedern der Jugendleitung, wie die erste Jugendleiterin, Sabine Waxmann und den Beisitzern, den Gesamtvorstand des Vereins bilden.
Nur mit einer geschlossenen tatkräftigen Mannschaft kann ein Verein in der Größe des FC geführt werden.
Aus der Vereinshistorie ein paar Zahlen und Fakten:
Gründungsversammlung: 15.02.1910
Ort: Bammental, Gasthaus "Zur Eisenbahn" (heutige Schmiede) Wiesenbacher Straße
historischer Gründungstermin: 1. März 1910
Vereinsfarben: schwarz-blau
Gründer: Fritz u. Albert Stoll, Karl Filsinger u. August Heilig
Ergebnis der Vorstandswahlen im Jahr 1910:
1. Vorsitzender: Karl Schmitt
2. Vorsitzender: August Heilig
Kassier: Karl Feldmann
Schriftführer: Fritz Stoll
Diener: Wilhelm Fromm
Erstes ausgetragenes Fußballspiel
3.4.1910 gegen FG Kirchheim, Ergebnis: 3:1
Nach Gründung des Rasensportverbandes in Heidelberg war geregelter
Verbandsspielbetrieb möglich.
1. Meisterschaft
1913 gg. FG Kirchheim auf Exerzierplatz in HD
erster Sportplatz
1920 v. Gemeinde zur Verfügung gestellt, an der Stelle d. heutigen sanierten Hartplatzes
nächste Meisterschaft nach Kriegsunterbrechung
1920 Meister der B-Klasse
Meister im Neckar-Elsenz-Gau
1923/24
Nach einigem Auf und Ab wurde 1933/1934 der Spielbetrieb wieder voll aufgenommen.
Nach Ausbruch 2. Weltkrieg erneut Erlahmung des Spielbetriebes.
Jedoch spielte die Jugendmannschaft weiter u. errang 1942 die Meisterschaft des Elsenzgaues.
Nachdem auch hiervon noch 6 Spieler zur Wehrmacht eingezogen wurden, fand kein Spielbetrieb mehr statt.
Nach Ende des 2. Weltkrieges infolge Verfügungen d. Besatzungsmächte nur zäher Wiederbeginn des Vereinslebens.
Am 30.10.1945 Vereinigung mit den Handballern zu einem Sportverein
im Gasthaus "Sonne".
Am 15.6.1946 wieder Trennung, nachdem Gründung eines Turnvereins möglich und erlaubt war.
Helmut Lackner und Hans Gruschka entwickelten neue Aktivitäten.
Erstes Nachkriegsspiel gegen Baiertal (die den Nationalspieler Ossi Rohr hatten)
Ab dem Jahr 1947 systematischer Aufbau einer Jugendmannschaft als Grund- stock für Seniorenmannschaften.
40jähriges Jubiläum: 20. und 21. Mai 1950 mit Turnierspielen, Festzug und Werbespiel gegen SG Kirchheim.
1953 Bau d. ersten Umkleideraumes mit Dusche am Sportplatz
1957/1958 Bau d. Umzäunung des Platzes zusammen mit Handballern u. einer Bammentaler Firma.
Wegen Unbespielbarkeit des Platzes mußte bereits 1961 auf fremde Plätze bei Heimspielen ausgewichen werden.
Danach Sanierung des Hartplatzes durch Fa. Kohl aus Trösel.
1964 Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Heidelberg, Zusatz als Vereinsbezeichnung "e.V."
Heimspiel am 23.5.1968 gegen Ladenburg brachte 5000 Zuschauer ins Stadion "Rote Erde", das heutige Traininsspielfeld (Rasen).
In den Jahren danach bis ca. 1973 ein wechselhaftes Auf und Ab in verschiedenen Ligen.
Mit der Übernahme des Amts d. 1. Vors. durch Willi Engelhorn
wurde ein Clubhausbau ins Auge gefaßt. Die Clubhauseinweihung folgte im Jahr 1973.
Besuch von Altbundestrainer Sepp Herberger bei Weihnachtsfeier 1975.
Kulturelle Programme des FC:
Fußballortsturnier, Wandertage (bis 1998), Basar Weihnachtsfeier, Hallenturniere, seit 2001 Mitveranstalter der Kerwe.
22.4.1979: Ehrung von Walter Busch für das 500. Spiel im Dress des FC
70jähriges Jubiläum im Oktober 1980
Tod des Kassiers Josef Schuster im August 1982 und wenig später
plötzlicher Tod d. langjährigen Vorsitzenden, Walter Beck, im Sept. 1982.
Heute erinnert das Walter-Beck-Gedächtnis-Turnier an ihn. Ein
Mann, der ein Vierteljahrhundert das Gesicht des FC prägte.
Die Vorstandschaft d. FC hatte Probleme, wieder Tritt zu fassen.
Unschätzbare Dienste leisteten in dieser Zeit Hans Müller und Martin Körber.
75-jähriges Jubiläum
im August 1985 mit Rasenplatzeinweihung
Zwei unnachahmliche Serien neigen sich ihrem Ende zu:
Walter Busch wird für sein 750. Spiel für den FC geehrt
und Trainer Eckhart Prinz beendet eine 10jährige Trainertätigkeit in Bammental.
Bürgermeister Herbert Echner als Festpräsident und Martin Körber als Festausschussvorsitzender, zusammen mit weiteren 24 Sportkameraden,
lassen das Jubiläum zu einem unvergessenen Erlebnis werden.
Eine neue Ära bricht an, die des Vorsitzenden Martin Körber, als er 1988 gewählt wurde.
Der FC hat sich seit eh und je seinem Gründungsauftrag entsprechend verhalten und nicht nur das Fußballspielen gepflegt, auch kulturell wurde Breitenarbeit geleistet.
Jugendarbeit
Bereits seit 1929/1930 besteht in Bammental eine Jugendmannschaft. Mal mehr mal weniger Mannschaften bildeten die Jugendabteilung mit ihren Abteilungsleitern. Eine immens wichtige und unschätzbare Bedeutung.
Jugendarbeit ist nicht nur Training u. Spiel sondern auch Jugendbetreuung, Sozialarbeit, Gesundheitsdienst an jungen Menschen u.a.
Noch heute ist Jugendarbeit oft kostenloses Vermitteln des Miteinanders, Lernen von Gewinnen und Verlieren, nie hoch genug eingeschätzt.
Der FC besaß in den 80ern sogar eine Damenmannschaft.
Und wer dann aus der 1. Mannschaft herausgewachsen ist, findet Aufnahme in der AH, falls er immer noch nicht genug fußballgespielt hat.
Nicht unerwähnt soll die ehemalige Wanderabteilung bleiben. Von 1977 an wurden immer wieder Wandertage veranstaltet, bis dies 1998 beendet wurde.
Der Verein hat derzeit 489 Mitglieder, davon 210 Jugendliche, 27
Ehrenmitglieder, unzählige freiwillige Helferinnen und Helfer, die dem Sportverein bei seinen vielfältigen Aufgaben treu zur Seite stehen.
Die derzeitige 6köpfige Führungsmannschaft mit dem 1. Vorsitzenden Friedbert Ohlheiser, dem 2. Vorsitzenden Uwe Ulzenheimer, dem Schriftführer Gustav Gattner, der zweiten Kassiererin Simone Pittlik und der Jugendleiterin Sabine Waxmann versucht alles, um dem Satzungsauftrag, Betreiben des
Fußballsports, Förderung der Jugend, aktive Beteiligung
am kulturellen Leben der Gemeinde, und dies alles ehrenamtlich und in Gemeinnützigkeit, gerecht zu werden.
Es sind zwei Plätze von der Gemeinde gepachtet, das Clubhaus ist Eigentum des Vereins, in dem das Pächterehepaar, Fam. Werner, nicht nur Arbeit sondern auch Wohnung findet.
Möge dies für alle künftigen Mitglieder des Vereins Ansporn sein, das Geschaffene zu erhalten, zu fördern und den Fußballsport weiter zu pflegen.
zusammengestellt: Schriftführer Gustav Gattner
Quellen: Andreas Ebner, Festschriften zum 60. und 75. Jubiläum, eigene Recherchen
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